Wie ich eine Taufe fotografiere

Kaum wurde es dieses Jahr nach dem ewig langen Winter warm, zog ich auch schon zu meiner ersten Taufe los.

Nachdem es vor einer Taufe ja in der Regel nur telefonischen oder schriftlichen Kontakt gibt, bin ich immer etwas aufgeregt, ob ich auch bei der richtigen Kirche bin und Täufling und Eltern erkenne.

Glücklicherweise hat es bislang immer geklappt! Ich habe noch nie die falschen Leute fotografiert 🙂

Meist bin ich die Erste, die bei der Kirche ankommt und fotografiere sie erstmal von Außen, während ich auf die Ankunft der Gäste und Familie warte.

Wenn mir währenddessen der Pfarrer oder die Pastorin über den Weg läuft, habe ich auch Zeit, um mich vorzustellen und zu erklären, dass ich sehr leise und unauffällig arbeite.

Meist bekomme ich dann auch die Freigabe, Alles zu dürfen, außer dem Pfarrer seinen Platz streitig zu machen 😉

Zur Taufe der kleinen Amélie erschienen Alle in Tracht, woraufhin ich mich leicht underdressed gefühlt habe, was ich aber vor Freude über die schönen Motive schnell vergessen habe!

Ein weiteres Highlight der Feier war der Gesang von Lena. Sie ist ein begnadetes Stimmtalent, das mich zu Tränen gerührt hat. Zum Glück konnte ich mich hinter der Kamera verstecken.

Ich empfehle sie immer wieder gern, nicht ganz ohne Eigennutz, damit ich sie wieder hören kann…

Amélie war sehr entspannt und hat die Zeremonie der Taufe ganz gelassen genommen. Während der Pfarrer dann die Messe gehalten hat, hat sie gemeinsam mit ihrer großen Schwester die Umgebung erkundet. Ist ja auch langweilig, wenn da vorn nur geredet und gesungen wird!

Bei einer Taufe gibt es so viele schöne Details, die ich mit der Kamera einfangen kann und  über die sich die Eltern immer sehr freuen, denn Vieles bekommt man im Eifer des Gefechts ja gar nicht mit.

Sehr schön fand ich, dass das Wasser für die Taufe von den Gästen in kleinen Behältern mitgebracht und dann in das Becken geleert wurde. Dort wurde es anschließend durch die Segnung zum Weihwasser. Eine sehr persönliche Geste, die natürlich auch den kleinen Gästen gefallen hat.

Für die anschließenden Familienfotos sind wir nur kurz ums Eck gefahren. Dort haben wir in einem wunderschönen Innenhof noch Bilder mit Eltern, Großeltern und Taufpaten gemacht. Auch diese Fotos gehören natürlich immer zu einer Taufreportage, denn die Angehörigen möchten sich ja sicherlich gern das ein oder andere Bild einrahmen.

Während die Taufgesellschaft dann den herrlichen Tag weiter gefeiert hat, bin ich glücklich mit meinen Fotos nach Hause gefahren!

Und falls ihr euch jetzt fragt, ob die Tauffotos eures Kindes auch hier auf meiner Seite landen, wo sie von Allen gesehen werden können…Nein! In diesem Fall habe ich von den Eltern die ausdrückliche Erlaubnis dazu bekommen, was mich natürlich sehr freut. Denn wie sonst sollte ich euch zeigen, wie ich eine Taufe fotografiere?! Wenn ihr das aber mit euren Bildern nicht möchtet, respektiere ich diesen Wunsch auf jeden Fall. Ich dürfte sie dann sowieso auch rein rechtlich gar nicht zeigen.

Wenn ich die Taufe eures kleinen Lieblings auch fotografisch begleiten darf, freue ich mich hier über eure Anfrage!

 

Alles Liebe, Carmen

Eine Hochzeit im Frühling lässt die Liebe blühen!

Eine Hochzeit im Frühjahr ist besonders schön, wenn Alles ringsherum blüht. Wenn man in der Wachau heiratet, hat man eigentlich eine Garantie dafür, dass man sich in einem Blütenmeer befindet. Entweder sind es die Marillen oder etwas später die Äpfel und Kirschen.

In einem dieser tollen Gärten lässt sich ein romantisches Paarshooting wunderbar realisieren. Wir hatten ursprünglich mit apricotfarbenen Marillenblüten gerechnet, für welche die Wachau im Frühjahr bekannt ist.

Leider hatte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und kurz vorher quasi über Nacht alle Blüten zerstört!

Unsere Enttäuschung war zunächst natürlich riesengroß, denn das Zeitfenster für die Marillenblüte ist wirklich klein und wenn das Wetter nicht mitspielt, hat man schlechte Karten. Aber wie sagt man so schön „wenn eine Tür zugeht, geht eine andere auf!“.

Irgendetwas blüht in der Wachau immer…

Stimmte auch hier, denn gleich im Anschluss standen die Apfelbäume in voller Blüte, die ihren Vorblühern in Nichts nachstanden. Kurz freundlich beim Besitzer angefragt, legten wir also in diesem Meer aus weißen Blüten los.

Zwischendurch blieben immer mal wieder vorbeifahrende Autos stehen und begeisterte Zuschauer fotografierten wie wild. Nicht unser glückliches Pärchen, sondern diese Blütenpracht, die schon von der Ferne ins Auge stach. Wir blieben also ungestört und selbst die romantischen Gitarrenklänge blieben außer von der Angebeteten ungehört…

Haare & Make Up: Isis Zrost

Torte & Süßes: Süße Manufaktur

Blumen: Gärtnerei Hick

Schmuck: Rosa Marlene

Papeterie: MiTHerz

Deko: Wedding Bazaar

 

 

Könnt ihr euch auch eine Hochzeit in der Wachau vorstellen und möchtet, dass ich mit meiner Kamera dabei bin?

Dann schickt mir doch einfach hier eure Anfrage!

 

Alles Liebe, Carmen

Wenn das Wetter mal nicht mitspielt

Es ist nicht warm und die Sonne lacht auch nicht für euch? Kein Problem, es gibt immer Locations, wohin man ausweichen kann. In diesem Fall war es ein Gewächshaus, wo wir in aller Ruhe unsere Fotosession abhalten konnten.

Bloggerin Kathii von Froilein Couture hatte sich für unser Shooting eine Gärtnerei ausgesucht. Dort gibt es diverse Glashäuser, die zum Teil sogar beheizt sind. Man war in der Gärtnerei etwas verwundert, dass wir uns keines der gerade schön grünen und blühenden Gewächshäuser ausgesucht hatten. Stattdessen wählten wir genau dieses, welches demnächst sogar abgerissen werden soll.

Es gab dort nur braunes, vertrocknetes Gestrüpp und augenscheinlich so gar nichts „Fotogenes“. Dass wir Fotografen eine Location oft ganz anders wahrnehmen, seht Ihr auf den Bildern. Leuchtendes Grün und blühende Pflanzen hätten von unserem zauberhaften Pärchen und dem fantastischen Blumenbouquet nur abgelenkt!

Und das junge Ehepaar Kathii und Stefan konnte sich ganz auf sich konzentrieren…

Während wir fotografiert haben, hat das Videografenpaar Tom&Nena noch so „ganz nebenbei“ einen Film gedreht.

Konzept und Organisation: Kathii von Froilein Couture

Fotos: Carmen und Denise

Film: Tom und Nena

Blumen und Location: Blumen Lechner in Baden bei Wien

 

Ihr habt auch Lust auf solch ein wunderbares Shooting? Dann meldet euch bei mir!

 

Alles Liebe, Carmen